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Montag, den 8. Dezember 2008 |
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Bericht und Foto: Hans-Peter Gabler |
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Der TSV machte "Jagd auf den Zylinder"
Humoriges Theaterstück auf der Egweiler Bühne bot gelungene Unterhaltung
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Mit roher Gewalt holt sich der Frisör Seiferl das letzte Utensil in der "Jagd auf den Zylinder".
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Egweil (hpg) Wenn die Theatergruppe des TSV Egweil zur "Jagd auf den Zylinder" rief, war bei den Aufführungen in der Turnhalle beste Unterhaltung mit jeder Menge Spaß und Vergnügen für Jung und Alt gewiss.
Der verwitwete Bauer Wastl Stiefelhofer (Fritz Stark) wünscht sich ein weibliches Wesen an seiner Seite. Er hat dabei ein Auge auf die junge und verwitwete Großbäuerin Veronika Brandstätter (Bettina Heinrich) geworfen. Aber darauf spekuliert auch der Friseur Gustl Seiferl (Gerhard Bergmann).
Turbulente Handlung
In die Überlegungen, wie sie um die Geliebte werben wollen, fällt ein Traum der Brandstätterin, den diese sich von der Hausiererin Apolonia (Gerda Miller) deuten lässt: Darin spielt eine Person mit Gehrock und Zylinder die entscheidende Rolle. Apolonia redet ihr ein, dass pünktlich um fünf Uhr ein Hochzeiter mit denselben vor der Kirche auftaucht. Damit war der Jagdtrieb erwacht. Die Brautwerber machten sich auf die Suche nach den Traumutensilien. Während Seiferl sich bei der Verwandtschaft bedienen kann, hat der Bauer seine Sachen seinem Knecht geliehen.
Liebesprobleme hat die Tochter, Rosl (Alexandra Heitz), nicht. Ihr Lebensglück mit dem Lehrer Egon Holzwurm (Martin Hirsch) scheitert nur immer wieder am offiziellen Heiratsantrag, weil der Bauer wegen seiner eigenen Liebeszukunft zu sehr beschäftigt ist. Aber gerade im rechten Moment erkennt der Bauer, dass der Holzwurm genau über das verfügt, welches seinem Liebesglück einen Vorsprung zum Nebenbuhler einbringen würden: Gehrock und Zylinder. Kurzerhand ist die Ehe versprochen und die Kleidungsstücke wechseln den Besitzer.
Damit war der Holzwurm aber oben ohne. Mit rabiater Gewalt erobert der Seiferl auch noch die schwarze Hose und die Schuhe für seine Komplettierung und machte den Lehrer total ohne.
Apolonia ist auch scharf auf den Bauern und heizt die Jagd kräftig an für ihre Vorstellungen. Sie verleitet die Brunfthähne sich gegenseitig Abführmittel in den Kaffee zu schütten, um den jeweiligen Rivalen davon abzuhalten, pünktlich an der Kirche sein zu können. Das Mittel tut seine Wirkung und die Jagdtrophäe wird für beide unerreichbar, bis es endlich zum Finale kommt. Als Souffleuse war heuer erstmals Andrea Hirsch im Einsatz. Zwischen den Akten unterhielt die Theatermusi mit textlicher Einstimmung auf die folgende Handlung. Die Gesamtleitung und Regie lag wieder in den Händen von Fritz Stark. |
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