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Samstag, 19. Mai 2012
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Falschparker gefährden Einsatzbereitschaft Drucken E-Mail
Donnerstag, den 9. April 2009
  ekbanner Bericht: Hans-Peter Gabler
Falschparker gefährden Einsatzbereitschaft
Mit Handzetteln soll auf absolutes Halteverbot vor dem Feuerwehrhaus hingewiesen werden

Egweil (EK) Die Parksituation am Angerweg und am Feuerwehrhaus beschäftigte den Gemeinderat von Egweil. Denn Falschparker gefährden die Einsatzbereitschaft der Wehr. Mit Handzetteln soll dem Missstand nun abgeholfen werden.

Am Angerweg ist die Durchfahrt von Einsatzfahrzeugen und landwirtschaftlichen Maschinen nicht mehr gewährleistet, da auf beiden Seiten Autos parken. Nach einem Ortstermin und eingehender Diskussion beschlossen die Räte einen Vorschlag an die Anlieger. Auf der Seite Miller können in Eigeninitiative im Grünstreifen zwischen dem Grundstück und der Fahrbahn Rasengittersteine verlegt werden. Der Grünstreifen kann dadurch als Abstellfläche genutzt werden. Damit ist mehr Parkfläche vorhanden und die notwendige Mindestdurchfahrbreite gegeben. Sollte der Vorschlag nicht angenommen werden, behält sich der Gemeinderat ein Parkverbot vor.

Eine durchgeführte Verkehrsmessung über die zulässige Geschwindigkeit habe bedenkliche Ergebnisse gebracht, so Bürgermeister Wunibald Koppenhofer. Hier sei Handlungsbedarf geboten. Es werde eine weitere Messung durchgeführt, um Autofahrer auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen.

Der Antrag von Jörg Wallner zur "Gestaltung der Verkehrsinsel Kapellenring" wurde einstimmig verschoben, weil bisher noch keine Anliegerversammlung stattgefunden hat. Eine Entscheidung über die künftige Gestaltung soll erst nach einem Ortstermin fallen, beschloss das Egweiler Ratsgremium.

Für den Bebauungsplan Nummer 9 und die dritte Änderung der Flächennutzungsplanung zur Errichtung einer Fotovoltaikanlage südlich des Flugplatzes einschließlich landschaftspflegerischer Ausgleichsflächen wurde der erste Entwurf vorgestellt. Der Plan erhält einstimmig den Namen "Solarkraftwerk Egweil". Es ist angedacht, die Öffentlichkeit frühzeitig an den Entwürfen zu beteiligen sowie auch die Träger öffentlicher Belange. Mit den eingehenden Reaktionen und Stellungnahmen können Änderungen eingearbeitet werden. Die Pläne der Firma Bos.ten wurden einstimmig vorläufig zur Kenntnis genommen.

Für das Baugebiet Deiserfeld müssen Leuchten für die Straßenbeleuchtung angeschafft werden. Bürgermeister Wunibald Koppenhofer stellte drei Angebote der Firma N-Ergie Netz GmbH vor. Die Räte entschieden sich einstimmig für die Variante "ISLA-Leuchten" ohne Ausleger mit Kosten von rund 27 000 Euro. Sie beziehen sich auf 15 Leuchten. Am Attenfelder Weg werden Leuchten wie im Kapellenring errichtet, bisherige Leuchten bleiben bestehen. Koppenhofer informierte, dass zwischenzeitlich für das Baugebiet alle erforderlichen Unterlagen genehmigt und frei gegeben seien und die Bebauung beginnen könne.

Beim Ferienprogramm entschied sich das Gremium wieder für die Angebote des örtlichen Frauenbundes.

Dringend nötig war die Beschaffung eines neuen Rasenmähertraktors. Nach eingehender Besichtigung und Vorführung vor Ort beschloss das Gremium den Erwerb eines John Deere Schleppers einschließlich Mäh- und Grasaufnahmegerät bei der Firma Brandl in Eitensheim mit Kosten von rund 32 000 Euro. Das Altgerät wird mit rund 5000 Euro in Zahlung genommen.

Die Ausstattung der FFW wurde zum Teil erneuert. Bestellt wurden Feuerschutzhauben, Helme, Schnürstiefel und Überhosen. Der Antrag von Jürgen Hollinger zum Bau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage wurde ebenso einstimmig genehmigt wie der der Familie Spreng.