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Samstag, 19. Mai 2012
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Ernüchternde Bus-Bilanz nach einem Jahr Drucken E-Mail
Freitag, den 10. Juli 2009
  ekbanner Bericht und Foto: Hans-Peter Gabler
Ernüchternde Bus-Bilanz nach einem Jahr
Die Linie 62 von Egweil nach Pettenhofen wird nur wenig angenommen / Jährlich 30.000 Euro


Das neue Baugebiet "Deiserfeld" beginnt zu wachsen. Erste Arbeiten sind bereits abgeschlossen, die Funde aus der Römer-
zeit wurden gesichert und bis Ende Juli sollen die Randbefestigungen an der Straße gesetzt werden.

Egweil (EK) Ernüchternde Zahlen musste Egweils Bürgermeister Wunibald Koppenhofer dem Gemeinderat in der Sitzung mitteilen. Die vor einem Jahr mit großen Erwartungen angelegte Buslinie 62 der INVG von Egweil nach Pettenhofen wird bei weitem nicht so angenommen wie es geplant war.

Auch eine Änderung der Fahrtzeiten brachte keine Verbesserung. Den wenigen Fahrgästen stehen jährliche Kosten in Höhe von rund 30 000 Euro für die Gemeinde gegenüber. Der Vertrag mit der INVG ist zwar unbefristet, doch ist ein Ausstieg auf Grund der vorliegenden und nicht erreichbaren Ergebnisse möglich. Die Räte beschlossen einstimmig, die Linie aufzulösen, voraussichtlich zur Fahrplanumstellung Ende des Jahres.

Einstimmig angenommen wurden im Verlauf der Sitzung ein Antrag der Familie Kruse (Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage) und von Johann und Anna Hirsch (Ausbau des Dachgeschosses am bestehenden Wohnhaus).

Das geplante Bauvorhaben von Andreas Schiele zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage liegt im unbeplanten Innenbereich. Dies erfordert eine Genehmigung des Landratsamtes in Eichstätt. Für die Gemeinde gibt es keine Gründe, die gegen das Bauvorhaben sprechen. Es wurde somit einstimmig genehmigt.

Der Motorfliegerclub Ingolstadt-Neuburg stellte einen Antrag auf Kostenbeteiligung zur Sanierung der öffentlichen Feldwege, welche die Start- und Landebahn des Egweiler Flugplatzes queren. Die Kosten betragen rund 2400 Euro. Das Gremium war sich einig und lehnte den Antrag ab, da für ähnliche Objekte in der jüngsten Zeit ebenfalls kein Geld zur Verfügung gestellt werden konnte.

Zum Stand der Bauarbeiten im "Deiserfeld" informierte Koppenhofer, dass die Arbeiten wie geplant weiter liefen. Die Funde aus der Römerzeit seien geborgen, und an anderen Stellen würden keine Funde erwartet. Die Randbefestigungen an der Straße würden bis Ende Juli gesetzt. Dazwischen werden Kanalrohre, sowie Strom- und Telefonkabel verlegt. Für 18 Plätze sind Bauwillige vorhanden.

Albert Neumeier stellte den Antrag, den Weg zum Holzplatz zu asphaltieren. Seiner Ansicht nach sei dies der Wunsch vieler Bürger. Der Untergrund wäre bereits entsprechend aufbereitet. Der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft, Berthold Mertel, wies darauf hin, dass die Jagdgenossen den Weg wieder befahrbar machen werden, sich aber keinesfalls an Kosten für eine Asphaltierung beteiligen werden. Die belaufen sich auf rund 26 000 Euro. Der Gemeinderat lehnte den Antrag ab.

Der Ortstermin am Kapellenring fand mit Anliegern und dem Bauausschuss statt. Es wurde vereinbart, dass die Findlinge erhalten bleiben. Die Insel soll mittig mit einem Baum und einer Sitzbank ergänzt werden. Siegfried Ernst erklärt sich bereit, die Mäharbeiten zu übernehmen. Um dies zu erleichtern, soll um den Hydranten und auch die Sitzbank ein Pflaster verlegt werden.