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Samstag, 19. Mai 2012
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Startschuss für Dorferneuerung in Egweil Drucken E-Mail
Dienstag, den 2. Februar 2010
  ekbanner Bericht und Foto: Hans-Peter Gabler
Startschuss für Dorferneuerung in Egweil
Vorstandsmitglieder gewählt / Maßnahme ausgelegt auf acht Jahre / 600.000 Euro Fördermittel

Der neu gewählte Vorstand für die Dorferneuerung in Egweil mit Bürgermeister Wunibald Koppenhofer (rechts) und dem
Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung, Hans Beigel (links).
 
 

Egweil  (hpg) Mit der Wahl der Vorstandsmitglieder für die Dorferneuerung Egweil wurde jetzt die Vorbereitungsphase abgeschlossen und der Startschuss für die Umsetzung der beabsichtigten Maßnahmen gegeben.

Zu der öffentlichen Teilnehmerversammlung im Sportheim in Egweil konnte Bauoberrat Hans Beigel als Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberbayern neben 45 interessierten Grundstückseigentümern auch den Egweiler Bürgermeister Wunibald Koppenhofer begrüßen, der das Verfahren als Vertreter der Gemeinde im Vorstand begleiten wird.

Beigel erläuterte die Aufgaben des Vorstandes und den Ablauf der Wahl. Die Dorferneuerung Egweil wurde mit Beschluss vom 1. Dezember 2009 angeordnet. Verantwortlich für den Fortgang des Verfahrens sei nun der Vorstand; dieser führt die Geschäfte der Teilnehmergemeinschaft. Der Vorsitzende wird vom Amt für Ländliche Entwicklung gestellt. Diese Funktion übernimmt Renate Weber.

Die Gemeinde wird vertreten durch den stellvertretenden Bürgermeister Erwin Meilinger. Die übrigen Mitglieder des Vorstands wurden an diesem Abend von der Teilnehmerversammlung in zwei schriftlichen Wahlgängen gewählt.

Die meisten Stimmen entfielen auf Bettina Heinrich, Johannes Schneider, Christian Göbel und Berthold Mertel sowie als deren Stellvertreter Manfred Engel, Johann Hölzl, Vitus Lehenmeier junior und Albert Neumeier. Die Dorferneuerung in Egweil ist mit einer Laufzeit von insgesamt acht Jahren bis zum Jahr 2017 angelegt. Wie Beigel weiter ausführte, sind für die Dorferneuerung rund 600 000 Euro an Fördermitteln angemeldet. Zusätzlich fließen 30 000 Euro in Projekte, die der Grünordnung und der Renaturierung von Gewässern in der Feldflur dienen, wie an diesem Abend erläutert wurde.