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Egweil (hpg) Erneut Thema in der Gemeinderatssitzung in Egweil war die Auseinandersetzung um einen bereits sanierten Gehsteig am Attenfelder Weg 1. Nun geht es um die genaue Formulierung im Protokoll.
Absolut nicht einverstanden war Gemeinderat Albert Neumeier, der sich mit der Gemeinde über die Übernahme der Kosten streitet (wir berichteten), mit der Niederschrift der vorherigen Sitzung: Er wünschte eine Formulierungsänderung und bestand darauf, dass die Bestellung der Pflastersteine für den Gehsteig "unter Zeugen im Auftrag des Bürgermeisters erfolgte". Von einer Beschlussfassung im Gremium sei nie die Rede gewesen, da die Maßnahme im alleinigen Verfügungsbereich des Bürgermeisters liege. Neumeier wies auch darauf hin, dass er weitere Pflasterungen, die er grundsätzlich finanziell übernommen hätte, jetzt nicht mehr unterstützen werde. Neumeier beantragte zudem, dass auch noch die Lücke des Gehwegs am Attenfelder Weg ausgebaut wird. Schulkinder und Kindergartenkinder müssten die Fahrbahn benutzen, um zur Bushaltestelle zu gelangen. Der Gemeinderat möchte im Rahmen der Dorferneuerung den Gehweg erstellen lassen.
Der Gemeinderat beschloss in einem weiteren Tagesordnungspunkt die zweite Änderung des Bebauungsplans Deiserfeld. Die Änderung umfasst die Festsetzungen für die Parzellen 2, 4, 6, 8, 10, 12 und 14. Aufschüttungen und Stützmauern sollen für diese Parzellen bis auf Straßenniveau erlaubt werden. Genaue Festlegungen sollen durch eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Bürgermeister Wunibald Koppenhofer sowie seinem Stellvertreter Erwin Meilinger, dem Geschäftsleiter Robert Flauger und dem Architekten des möglichen Bauherren festgelegt werden. Sobald die konkreten Festsetzungen erarbeitet sind, wird das Änderungsverfahren durchgeführt. Die Räte stimmten einhellig zu.
Die Funarena beschäftigt das Gremium immer noch. Bürgermeister Wunibald Koppenhofer sucht nach Möglichkeiten, den Belag zu verbessern. Eine Spezialfirma rät von einer Aufbringung eines Kunstrasens ab. Dieser wäre nur mit einem neuen Unterbau zu empfehlen. Hierfür würden Kosten in Höhe von rund 21.000 Euro anfallen. Zwischenzeitlich hat Gemeindearbeiter Manfred Engel eine Teilfläche des Bodenbelags gewendet und somit die Unebenheiten beseitigt. Der Gemeinderat befürwortete einstimmig, dass der Bodenbelag komplett gewendet wird, wofür sich eine Rentnergruppe bereit erklärt.
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