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Samstag, den 20. November 2010 |
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Bericht und Foto: Hans-Peter Gabler |
Schunkeln hilft gegen Furunkel
Vergnüglicher Stimmungsabend mit Bayern Dry beim Egweiler Frauenbund
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Als "Blues-Folk-Reggae-Gstanzl-Mundart-Band" bezeichnet sich Bayern Dry aus Schrobenhausen, die beim Kirchweihabend
des Egweiler Frauenbunds die Besucher begeisterte.
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Egweil (hpg) Für den diesjährigen Kirchweihabend hatte der Egweiler Frauenbund mit seiner Vorsitzenden Gaby Plach-Bittl die Band Bayern Dry eingeladen – eine "Blues-Folk-Reggae-Gstanzl-Mundart-Band" aus Schrobenhausen. Die Band hatte auch schon Gastauftritte mit Haindling und Konstantin Wecker. Das Bandmitglied Martin Göbel stammt aus Nassenfels.
Ein äußerst vergnüglicher und bodenständiger Landhausstil mit Hüftwipper, Kinnwackler und Fingerschnipper begeisterte die Besucher. Manchmal herb deftig, aber mundartlich ausgewogen. Leider war es akustisch nicht immer klar verständlich, aber dafür stimmungsmäßig ein Knaller.
Zum Mitklatschen und Mitsingen mussten die Besucher auch nicht lange aufgefordert werden. Dazu wurde auch geschunkelt, was der Nebenmann oder die Nebenfrau hergab. Wobei die Frauen sowieso in der Überzahl waren und sich einige sogar als Männer verkleidet hatten, stellte die Band fest.
Die Musiker brachen auch eine Lanze für das Schunkeln – es sei nicht nur ein Stimmungsanreiz, sondern gut für alle Unpässlichkeiten, Warzen, Furunkeln und andere unbeliebte Gesichts- und Hautverstärker. Einen musikalischen Seitenhieb gab es für den ehemals in beiden Gegenden – Schrobenhausen und Egweil – amtierenden Bischof, der besonders mit Watsch’n und ausgeprägten Geldgeschäften bekannt geworden sei. Mit dem Lied "Die Bayern, die sterb’n aus", plädierten die Musikanten für mehr Kinder: "Sonst sind die Preußen überall."
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