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Neues Baugebiet ins Auge gefasst
In Egweil könnte das Areal zwischen der Unteren Straße und dem Wiesenweg erschlossen werden

Magdalena Schimmer ist die 1100. Einwohnerin Egweils. Sie wurde am 11. März in der Klinik Eichstätt geboren, wog
2700 Gramm und war 51 Zentimeter groß. Bürgermeister Wunibald Koppenhofer beglückwünschte die Eltern Corinna
und Christoph Schimmer zum Nachwuchs und überreichte einen Blumenstrauß, eine Urkunde und eine Egweiler
Gemeindechronik.
Egweil (hpg) In Egweil ist das Bauen wieder attraktiv geworden, wie eine Fülle von Bauanträgen zeigt, die bei der Gemeinderatssitzung behandelt wurden. Bürgermeister Wunibald Koppenhofer denkt bereits über ein weiteres Baugebiet zwischen der Unteren Straße und dem Wiesenweg nach. Eine separate Eigentümerversammlung zur ersten Abklärung von Interessen fand bereits statt, wie es in der Sitzung hieß.
Die langwierige Befreiung beim Neubau von Markus Schlamp wurde jetzt nach einer Ortsbesichtigung endgültig geklärt, und einstimmig genehmigt. Es wurde festgelegt, dass die Oberkante des Kellerdachs die maximale Höhe markiert. Das gilt für alle Bauherren in der gleichen Reihe.
Auch für das Bauvorhaben Nicole Dautermann und Ronny Kretschmar gab es die einhellige Zustimmung für ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage in der Keltenstraße. Ebenfalls zugestimmt hat das Gremium dem Neubau von Dreifachgaragen der Familien Heinrich in der Neuburger Straße. Auch dem Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage von Christina Schwegler und Tobias Würzburger am Retzbuck steht behördlicherseits nichts im Wege.
Für den Antrag des Elternbeirates des St. Franziskus Kindergartens zur Beschaffung eines Sandspielturmes sollen vorab Angebote eingeholt werden. Allerdings gibt es noch Probleme mit der Größe. Entweder muss der Sandkasten vergrößert werden, um ein vernünftiges Spielgerät platzieren, oder der Kindergarten begnügt sich mit weniger Spielmöglichkeiten.
Der Ingolstädter Triathlon berührt Gemeindestraßen. Laut Koppenhofer ist deren Zustand aber äußerst schlecht, und sie müssten dringend saniert werden. Auch dazu sollen Angebote eingeholt werden.
Die Jagdgenossenschaft beantragt einen Zuschuss für Wegebaumaßnahmen. Ausgebessert werden sollen der Feldweg Hölzlerweg in Richtung Gmob bis Weiherweg, ein Teilstück Rossfeld, an der Kläranlage in Richtung Mühlbach und ein Teilstück im Flugplatz. Der Vorsitzende Berthold Mertel rechnet mit rund 4600 Euro für den Schotter und die Maschinenstunden. Einstimmig wurden 25 Prozent der Summe und damit 1150 Euro genehmigt.
Ein weiterer Antrag Mertels beinhaltete die Zuschüsse für die nächsten Jahre. Durch die bevorstehende Jagdpachtverlängerung im Jagdrevier Egweil für weitere neun Jahre bis 2021 werden die Einnahmen voraussichtlich ab 2012 rund 4000 Euro betragen und damit um rund 1500 Euro sinken. Mertel beantragte nun eine jährlich gleichbleibende Beteiligung der Gemeinde, die sich nach der Jagdpacht richtet. Mit 7 : 4 wurde der Antrag der Jagdgenossen abgelehnt. Es bleibt bei der bisherigen Regelung, nach der die Zuschüsse jährlich beantragt werden müssen.
Der Bürgermeister informierte, dass der Startschuss für die Dorferneuerung am 1. August fällt. Zunächst wird der Platz am Gemeindezentrum in Angriff genommen.
Das Ferienprogramm sollte wieder von den örtlichen Vereinen gestaltet werden, schlug Koppenhofer vor.
Familie Althoff/Engel stellte einen Antrag zur Aufstellung eines Mülltonnenhäuschens am Wiesenweg mit einer beidseitigen Nutzung und Zugangsmöglichkeit. Es wurde einstimmig genehmigt.
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