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Samstag, 19. Mai 2012
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Turbulenzen um die "Besenhex" Drucken E-Mail
Montag, den 28. November 2011
  Bericht und Foto: Hans-Peter Gabler

Turbulenzen um die "Besenhex"
Theater beim TSV Egweil war fünf mal ausverkauft


Der Feriengast massiert den von Rückenschmerzen geplagten Knecht.

Egweil (hpg) Die Theaterabteilung des TSV Egweil hat im Sportheim des Vereins das Stück „Die Besenhex” präsentiert und damit für etliche vergnügliche und unterhaltsame Stunden gesorgt. Gleich fünf Vorstellungen waren angesetzt – und sie waren alle ausverkauft. Die Stimmung war großartig, und das Publikum belohnte die Schauspieler immer wieder mit Szenenapplaus.

Der Bauer Walter Moosbichler (Dietmar Weiss) hat drei recht unterschiedliche Schwestern. Alle drei hätten gerne einen Ehemann. Trix (Alexandra Heitz) sucht ihren „Traummann”, Ida (Amelie Heitz) versucht es mit ihren Reizen, und Klara (Stephanie Schröter) ist nicht nur liebenswürdig, sondern auch liebesbedürftig. Dann plötzlich wird in der Nähe ein Campingplatz eingerichtet, und auf einmal gibt es Männer zu besichtigen. Die naive Trix wäre am Knecht Gustav Hauser (Fritz Stark) interessiert. Weil sie immer wieder erfolglos versucht, auf einem Besen zu reiten, platzt dem Knecht der Kragen: „Die Erste, die auf einem Besen reiten kann, heirate ich”, tönt er. Damit steht für Trix fest, dass sie diesen Besen flugfähig machen wird.

Ida findet derweil in Hans-Rudolf (Winfried Jörg) einen dankbaren Mann, allerdings ein Muttersöhnchen. Klara findet den Bergführer Max Hegglin (Johann Hölzl) zum Anbeißen. Der Feriengast Anna Häglinger (Gerda Miller) und die reiche Dame Lina Hochhuber (Gitta Hirsch-Pfaller) bringen zusätzlich Schwung in das Liebesleben der Hofgemeinschaft. Als Trix schließlich mit ihrem Besen auf dem Dach landet, ist es schon zu spät. Der Knecht hat in dem Feriengast eine alte Liebe gefunden, und der Bauer stellt fest, dass er die reiche Dame von früher kennt, und erhält jetzt seine Chance.

Als Souffleuse war wieder Christa Schwegler im Einsatz. Zwischen den Akten unterhielt die Theatermusi (Norbert und Walter Bauer, Gottfried Bittl). Die Gesamtleitung und Regie lag in den Händen von Fritz Stark.