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Rosenmontag 2005: Viele Hütten bestimmten das Bild Drucken E-Mail
Dienstag, den 8. Februar 2005

Bericht und Fotos: Hans-Peter Gabler

Viele Hütten bestimmten das Bild
Gaudiwurm in der Faschingshochburg Egweil / Hartz IV und Fun-Arena


Die traurig herumstehende Fun-Arena haben die Löwen-
freunde zur Party-Arena umfunktioniert.

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Auch die Hütt'n Öwe war - wie viele "Kollegen" - mit
von der Partie.

 

Egweil (hpg)  Bei herrlichem Winterwetter schlängelte sich heuer der Egweiler Gaudiwurm durch die Straßen der Gemeinde. Viele Besucher kamen in die kleine Gemeinde, die sich längst zu einer Faschingshochburg gemausert hat. Leider waren keine Fußgruppen unterwegs, dafür wurden aber viele gute Ideen zu aktuellen Themen mit viel Aufwand und auf die Wagen gepackt.

Angeführt wurde der Zug von den Eggspatzenregenten Prinzessin Maria II. und Prinz Tobias I., gefolgt von der großen Garde, der Jugendgarde und der Kindergarde mit dem Kinderprinzenpaar Theresa II. und David I. Für die Musik sorgten die Schuttertaler Musikanten und die Kapelle "Saureiter". In den Zug eingereiht hatten sich die Garden aus Neuburg und Rennertshofen, die Bertholdsheimer Faschingsgesellschaft, die Schromlachia aus Schrobenhausen, die Tanzgruppe "Dance Venture" vom TSV Egweil und die Sunshinegirls aus Irgertsheim.

Am Morgen waren die Eggspatzen von Bürgermeister Wunibald Koppenhofer zum Sektempfang eingeladen worden, um auf ihre Leistungen für die Gemeinde anzustoßen.

Gerade die viel gescholtenen und immer noch in Frage gestellten Hütten bereicherten den Umzug mit aufwendigen Wagen und interessanten Themen und bestätigten damit ihren Willen zur aktiven Teilnahme am Gesellschaftsleben der Gemeinde. Nachdem der Gemeinderat bestimmt hatte, dass der neu geschaffene Raum im Gemeindezentrum nicht mehr für Feste genutzt werden darf, haben die Löwenfreunde beschlossen, eine eigene Partyzone einzurichten. Und was bot sich besser an, als die traurig in der Gegend herumstehende Fun-Arena. Sie wurde umgerüstet zur Party-Arena.

Eine Antwort auf Hartz IV hat der Radfahrverein Concordia: Er eröffnet einen Fahrradverleih mit Reparaturwerkstatt. Dafür werden dringend Fachkräfte gesucht. Außerdem warb er für seine interessanten Ausflugsfahrten im Schuttertal. Für die Bergheimer Hütt´n ist Hartz IV eine Katastrophe und verdammt zu einem Dasein unter der Brücke. Für Almenrausch - in welcher Form auch immer - demonstrierte die Hütt´n Öwe mit ihrem Holzhaus. Die Wiedervereinigung sieht der Bauwong Wolkertshofen als gescheitert. Mit einer eigenen Baufirma wollen sie die Rückführung der Ausreisewilligen in den Osten beschleunigen.

Die Budn Wolkertshofen will endlich wissen, wem das alte Schulhaus gehört und wer damit die Kosten übernehmen muss. Einen Saloon hat sich der Bauwagen Buxheim zur Heimat gemacht, und das Leben auf einer Burg ist der Wunsch des Burschenvereins Nassenfels. Das Leben der Wikinger bevorzugte der Bauwagen Zell an der Speck. Und für Wintercamping warb die KLJB Unterstall.

Alle Garden präsentierten im Anschluss an den Umzug ihr Tanzprogramm. Ab 19 Uhr herrschte dann letztmals Faschingstaumel beim Hausball im Heindl-Saal mit Verabschiedung der Garden und Prinzenpaare.


Kleine Maskerer.

Die Radfreunde Concordia wollen eine Werkstatt er-
öffnen - wegen Hartz IV.