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Samstag, 19. Mai 2012
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Holpriger Start zur Dorferneuerung Drucken E-Mail
Samstag, den 30. April 2005
 

Bericht: Hans-Peter Gabler

Holpriger Start zur Dorferneuerung
Bürgerversammlung in Egweil war schwach besucht / Arbeitskreise gegründet


Egweil (hpg) Nach dem leicht misslungenen Auftakt zur Dorferneuerung in Egweil durch das Nichterscheinen des verantwortlichen Architekturbüros Kurz aus München, wurde nun in einer weiteren Zusammenkunft im Gemeindezentrum in Egweil das Vorhaben "Dorferneuerung" gestartet. Und es ist mit einer sehr engagierten Truppe bestens ins Rennen gegangen: Die drei bereits ins Leben gerufenen Arbeitskreise haben sich personell gefunden und bereits mit ersten Überlegungenbegonnen. Die Arbeitskreise können nach Bedarf jederzeit thematisch und auch personell erweitert werden.

Bürgermeister Wunibald Koppenhofer hofft darauf, dass sich nach ersten sichtbaren Aktivitäten und Ergebnissen vielleicht noch mehr Bürger sich aktiv einbringen und beteiligen. Im Bereich Ökologie agieren derzeit Bettina Heinrich, Johann Hölzl, Bernhard Treml, Roland und Daniela Hirsch, Herbert Arnold sen.. Für das Thema Ortsbild engagieren sich Martin Pfaffel, Albert Neumeier, Peter Spreng, Manfred Engel, Angelika Koppenhofer, Werner Beck und Gitta Hirsch. Der Dorfgemeinschaft und sozialen Belangen haben sich Gisela Hirsch, Gerhard Bergmann, Wunibald Heindl, Gottfried Bittl und Gabi Plach-Bittl angenommen.

Bereits nach kurzer Diskussionsphase in den einzelnen Arbeitskreisen in verschieden Räumen kamen sehr interessante, brauchbare und weiter zu verfolgende Ideen auf viele Kärtchen, die aufgelistet an einer Pinwand mit entsprechenden Kommentaren und Erläuterungen vorgetragen wurden. Nach rund einem Jahr werden die Arbeitskreise ihre Ergebnisse vorlegen und die DLE gemeinsam mit dem Architekturbüro, dem Bürgermeister und dem Gemeinderat darüber beraten. Daran anschließend kann die DLE die Maßnahme anordnen und mögliche Zuschüsse festlegen.

Auf die Gemeinde wartet aller Voraussicht nach ein enormer finanzieller Kraftakt, wie der Kämmerer der VG, Erhard Meile, in einer Gemeinderatsitzung mutmaßte, der die Millionengrenze erreichen könne. Wobei Koppenhofer versichert, dass nur Maßnahmen umgesetzt würden, die für die Gemeinde finanziell auch tragbar seien.

Zum Beginn der Veranstaltung präsentierten Otto Kurz und Uwe Schmidt vom Architekturbüro ihre Eindrücke von der Gemeinde und erläuterten ihre Ideen. Kurz verwies darauf, dass mit dieser Dorferneuerung ein Prozess gestartet werde, an dem die Bürger von Egweil gemeinsam an der Entwicklung ihres Dorfes arbeiten. Mit einem Bilderspaziergang durch Egweil stellten sie deutlich heraus, dass in der Gemeinde viele unterschiedliche Qualitäten und bereits eine gute Struktur vorhanden sei, aber vieles für ein noch besseres Ortsbild gemacht werden könne. Die Bürger sollen einen Blick auf ihren Ort bekommen und die Landschaft erkennen.

Kurz will auf die vorhandenen Qualitäten aufmerksam machen, sie erhalten und Unterschiede nennen. Der Betreuer und Projektleiter der DLE, Alexander Mayer, will vorerst im Hintergrund bleiben und die Geschehnisse beobachten. Natürlich steht er bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite und wird auch auf den gemeinsamen Sitzungen der Arbeitskreise zugegen sein. Nach Anordnung durch die DLE wird er stärker eingreifen.

Die Arbeitskreise haben bereits Termine für das nächste Treffen vereinbart, zu denen jederzeit noch weitere Mithelfer dazu stoßen können. Treffpunkt ist jeweils am Gemeindezentrum: Für die Gruppe Dorfgemeinschaft am 31. Mai um 20 Uhr, für die Gruppe Ortsbild am 7. Juni um 20 Uhr und für die Gruppe Ökologie am 30. Mai um 17 Uhr mit einem Dorfrundgang, an dem sich jeder Egweiler beteiligen kann.